Hans Hombsch Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.
Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.
Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;
sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.
Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.
Warum wir's Sterben nennen? Ich weiss es nicht.


(Dietrich Bonhoeffer)
   

Die Nachricht von seinem Tode am 28. Januar 2009 – plötzlich, unerwartet – hat uns tief betroffen zurückgelassen.

Groß und vielfältig sind die Früchte seiner Lebensarbeit, seine Familie, seine langjährige Tätigkeit in der Staatskapelle Dresden, Ehrungen und Auszeichnungen und letztendlich wir, seine Schüler, denen er vor allem das musikalische aber auch menschliche Rüstzeug für das Erwachsensein gegeben hat, legen Zeugnis davon ab.

Er selbst aber ist ein Mensch geblieben, den Bescheidenheit, Streben nach Perfektion und Geduld auszeichnete, der viele an seinem Wissen teilhaben ließ.

Professor Hans Hombsch, dessen Leben vom 30. März 1935 bis zum 28. Januar 2009 währte, wird sehr vielen Menschen fehlen, auch den Mitgliedern der Staatskapelle Dresden, seinen Schülern und Kollegen, vor allem aber seiner hinterbliebenen Familie, der unser aller aufrichtiges Mitgefühl gilt.